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Ev.-Luth. Schwesterkirchverbund an Bieleboh & Spree

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Ev.-Luth. Schwesterkirchverbund an Bieleboh & Spree

Die Oppacher Kirche

... wurde von 1785 bis 1787 nahezu neu erbaut, weil das alte Kirchgebäude nicht mehr genug Platz für die durch Zuzug von evangelischen Christen aus Fugau und Schirgiswalde stark gewachsene Gemeinde bot. Der Bau wurde durch Spenden von Nachbargemeinden und der Kollaturherrschaft aber auch durch eine Sonderkollekte in der Oberlausitz und eigene Gemeindegelder finanziert.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 9. Oktober 1785. Am Tag vor »Simon und Juda« (28. Oktober) 1787 erfolgte die feierliche Einweihung durch den Pfarrer M. J. Friedrich Pietzsch. Seitdem wird in Oppach immer Ende Oktober Kirchweih gefeiert.
1923 erfolgte ein großzügiger Umbau des Westteiles der Kirche. Dabei wurde ein neuer und größerer Turm errichtet, der sich über einer Eingangshalle erhebt.
Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre erfolgte eine grundlegende Renovierung. Das Dach wurde neu gedeckt, der Innenanstrich erneuert und neue Bänke mit großzügigem Abstand aufgestellt.
Das jetzige Geläut (D-Dur) wurde 1951 angeschafft und geweiht. 2001 erhielten die Glocken neue Antriebe. Nun kann man auch mit einer Funkfernbedienung das Geläut einschalten.

Die Orgel
wurde von der Firma Eule aus Bautzen gefertigt und 1924 in Betrieb genommen. Sie wurde von 1979 bis 1981 renoviert.
Innerhalb der Kirche erfolgte 2003 eine grundhafte Sanierung. Die gesamte Decke musste abgenommen werden. Die darunter befindlichen Bretter und die Tragekonstruktion mussten erneuert werden. Bei dieser Gelegenheit konnte auch schadhafter Putz erneuert und das Kirchenschiff neu gestrichen werden.
Anfang 2006 wurde der Altarraum mit neuen Sandsteinplatten ausgelegt, so dass der erneuerte Innenraum der Kirche nun in seiner schlichten, schönen Ausstattung wieder den würdigen Rahmen für die Gottesdienste der Gemeinde hergibt.
Im Sommer 2006 ist die Kirche außen saniert worden. Dach und Fassade konnten erneuert werden, so dass die Kirche nun als markanter Mittelpunkt im Ortsbild wahrzunehmen ist.
Mit der Anstrahlung durch drei Scheinwerfer zeigt sich die Kirche seit Ostern 2007 auch nachts als leuchtendes Wahrzeichen unseres Ortes. Anfang 2009 konnten die drei Kronleuchter unserer Oppacher Kirche durch eine Ebersbacher Firma restauriert werden. Gleichfalls Anfang 2009 wurde eine neue Lautsprecheranlage installiert.

Wissenswertes aus der Oppacher Kirchengeschichte

  • die Entstehung unseres Ortes hängt eng zusammen mit der Christianisierung der Lausitz unter Bischof Gerung von Meißen (+1170); im Zuge dessen siedelten sich Deutsche hier in der Gegend an, gefolgt von flämischen und fränkischen Flachsbauern

  • 1336 wird Oppach erstmalig in einer Urkunde über zu entrichtenden Pachtzins erwähnt

  • unsicher ist, ob einst ein (geplantes?) Kloster im Bereich des heutigen Schlosses den Anfang einer Ortsgründung markierte

  • wann das erste Gotteshaus hier errichtet wurde, ist nicht bekannt; mit Blick auf umliegende Orte wie Neukirch, Wilthen oder Cunewalde sind die Ursprünge von Oppach als Kirchort vielleicht schon früher (1221 Gründung des übergeordneten Bautzener Domkapitels), spätestens aber im 14. Jahrhundert zu suchen

  • noch vor 1524 ist Oppach gemeinsam mit seinen damaligen Filialkirchen Taubenheim und Beiersdorf die erste Landgemeinde der Lausitz, die bleibend evangelisch wurde; seither amtierten in Oppach 36 Pfarrer und 2 Pfarrerinnen

  • sein Wachstum »verdankt« Oppach u.a. der Gegenreformation in Böhmen; in verschiedenen Wellen flüchteten viele Protestanten aus Fugau (1696) und anderen Orten des Schluckenauer Zipfels sowie aus Schirgiswalde (Anfang des 18. Jahrhunderts) hierher; in dieser Zeit entstanden die Ortsteile Neu-Oppach (Fuchs) und Ober-Oppach (Eichen)

  • 1785-87 Neubau der jetzigen Kirche auf den Grundmauern der alten; im Oktober (am Vortag des Apostels Simon und Judas) 1787 feierliche Einweihung (Gesamtkosten: 2159 Taler, 14 Groschen, 5 Pfennige)

  • 1868 Wahl des ersten Kirchenvorstandes mit 10 Ältesten; in diesen Jahren erhält die Kirche zahlreich gestiftetes Inventar (z.B. Taufstein mit Schale, Kronleuchter, altes Lesepult, Farbglasfenster); außerdem erfolgen verschiedentliche Renovierungen (vor allem innen) und Umbauten (Schieferdach ersetzt Schindeldach; Treppe an der Südempore)

  • aus den Jahren 1923/24 stammt der Turmanbau mit Eingangshalle

  • 1925 Flügelaltar von Günther Blechschmidt aus Oppach: In der Mitte die Kopie einer norditalienischen Darstellung des lehrenden Christus, rechts und links flankiert durch Kopien der »Vier Apostel« von Albrecht Dürer, deren Originale in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München zu bewundern sind

  • Ende der 60er Jahre Erneuerung des Gestühls mit teilweise neuer Ausrichtung

  • 2003 Innensanierung

  • 2006 Dach- und Fassadensanierung

  • 2009 Restauration der Kronleuchter

  • 2010 Sicherung dreier historischer Grabmale an der alten Totenhalle

  • 2015 Restaurierung von zwei historischen Grabmalen auf dem herrschaftlichen Teil des Friedhofes, darunter das Grabmal des Gottlob Adolf Ernst von Nostitz & Jänckendorf (1765-1836), anlässlich seines 250. Geburtstages.

Kirchenvorstand Oppach 2014 - 2020

Cornelia Hesse / Ronny Hölzel / Frank Jährig (Vorsitzender) / Pfr. Matthias Mory (stellvertretender Vorsitzender) / Anne Richter / Michael Schindler / Kristin Schöne / Kerstin Schröer / Daniela Tammer

Vertreterin in der Landessynode: Dr. Ines Mory ines.moryevlks.deVertreterin in der Kirchenbezirkssynode: Anne Richter

Die ev.-luth. Kirche zu Oppach
Die ev.-luth. Kirche zu Oppach
Die Orgel
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Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oppach

Pfarramt
August-Bebel-Straße 14
02736 Oppach
Tel. 035872 / 33167
Fax 035872 / 35789

eMail: kg.oppachevlks.de
Öffnungszeiten:
Dienstag 10-12 und 16-18 Uhr

Sprechzeit Pfr. Matthias Mory nach Vereinbarung
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matthias.moryevlks.de

 

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Gemeinde Oppach
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