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Ev.-Luth. Schwesterkirchverbund an Bieleboh & Spree

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Die Kirche zu Friedersdorf

... wurde in den Jahren 1798 bis 1801 erbaut. Am 4. Oktober 1801 wurde die Kirche eingeweiht. Vorausgegangen war ein 10jähriger Loslösungsprozess von der Muttergemeinde Spremberg, zu der die einzelnen Ortsteile Friedersdorfs seit Alters her gehörten. Seitdem bestand zunächst Oberfriedersdorf als eigenständige Kirchgemeinde. Während Niederfriedersdorf weiterhin nach Spremberg eingepfarrt blieb, wechselte die Zuständigkeit für Mittelfriedersdorf im Jahre 1868 von Spremberg nach Friedersdorf.

Die Einwohner des Ortsteils Hempel gehörten ursprünglich kirchlich ins böhmische Georgswalde. Als Georgswalde 1664 zur Zeit der Gegenreformation wieder katholisch wurde, hielt sich der Hempel zu Ebersbach (obwohl Abgaben bis 1856 weiterhin nach Georgswalde gingen) und ließ sich schließlich 1801 nach Oberfriedersdorf einpfarren.

Zeittafel

1798-1801 Erbauung der Friedersdorfer Kirche

1802-1803 Erbauung des Pfarrhauses.

1827-1828 Erbauung der Kirchschule.

1831 riß ein Sturm den Turmknopf mit Fahne und Kreuz herunter.

1851 vollständige Erneuerung des Innern der Kirche. In diesem Jahr erhielt die Kirche eine grüntuchene Altarbekleidung und einen Kronleuchter aus Glas, der in der Mitte der Kirche aufgehängt wurde. Der Turm erhält ein neues dreistimmiges Geläut aus der Glockengießerei Gruhl in Kleinwelka.

1854 Schenkung eines wertvollen Prismen-Kronleuchters, der über dem Taufstein aufgehängt wurde. Der dritte Kronleuchter  - vor dem Chor -  wurde im selben Jahr von der Gemeinde beschafft.

1855 empfing die Kirchgemeinde von der erwachsenen Jugend eine große Altarbibel geschenkt. Im selben Jahr wurde an Stelle der alten Turmuhr eine neue mit Viertelstunden- und doppeltem Stundenschlag vom Schlossermeister Järschel in Großschönau angefertigt.

1867 wurde der ursprüngliche hölzerne Dachreiter durch einen Turm ersetzt.

1868 ließ die Kirchgemeinde eine neue, vom  Orgelbaumeister Kreuzbach in Borna gefertigte Orgel aufstellen. Diese hat zwei Manuale, Pedal und 32 klingende Register mit 1.728 Pfeifen.

1901, zu 100. Jubiläum, erfuhr die Kirche eine umfassende Erneuerung außen und innen.

2015 In einem Projekt, das unsere Gemeindepädagogin Jevgenija Hanke mit Kindern aus unseren Germeinden begann, entstand in anderthalbjähriger Arbeit unter fachlicher Leitung der Künstler Katja Munser und Erik Mittasch ein »Fastentuch der Kinder«, das seit Juli 2015 seinen festen Platz in der Friedersdorfer Kirche gefunden hat. 2017 soll es im Rahmen des 500. Reformationsjubiläums in Leipzig oder Wittenberg gezeigt werden.

Kirche Friedersdorf
Kirche Friedersdorf 1903
Das Fastentuch der Kinder
Das Fastentuch der Kinder