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Ev.-Luth. Schwesterkirchverbund an Bieleboh & Spree

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Die Lutherkirche Beiersdorf

Beiersdorf liegt am Fuße des 499,5 Meter hohen Berges »Bieleboh«. Beim Blick vom Berg ins Tal fällt die große Lutherkirche ins Auge, die sich in der Dorfmitte befindet. An ihrem Platz stand seit ca. 1300 eine kleine Holzkirche. 1853 wurde sie durch eine typische Saalkirche ersetzt. Den Neubau zierte damals ein kleiner Dachreiter. Diesen löste 1912 ein Turm-Anbau ab, von dem aus seit 1954/1961 ein Vierer-Bronze-Geläut zu Gebet und Gottesdienst ruft.
Der Innenraum der Kirche, der 2011 restauriert wurde, wird von einem figürlich gestalteten Kanzel-Altar, einem reich verzierten barocken Taufstein, einer pneumatischen Schuster-Orgel und farbig gestalteten Deckenornamenten bestimmt. Die Besucher können auf elektrisch beheizten Bänken Platz nehmen. Bei winterlichen Temperaturen sorgt zudem die vorhandene Dampfheizung für ausreichende Wärme.
Bei fast allen festlichen Anlässen singt unser Kirchenchor. Besonders beliebt sind auch die Auftritte des Beiersdorfer Posaunenchors, der u.a. den schon traditionellen Bläsergottesdienst am 3. Advent ausgestaltet. Das so genannte »Bäumchenziehen« am Heiligabend gilt als eine der wichtigsten Traditionen des Ortes und lockt alljährlich viele Besucher an. Zum zweiten Weihnachtsfeiertag gehört ein Krippenspiel der Kinder. Eine Woche vor Ostern - zu Palmarum - findet in Beiersdorf die Konfirmation statt und am Sonntag nach dem Auferstehungsfest feiern wir die Jubelkonfirmation. Einmal im Jahr feiern wir mit den dafür vorbereiteten Kindern das Erstabendmahl. Seit 2016 gibt es wieder Kindergottesdienst. Einmal im Monat werden die Kinder dazu eingeladen.
Um die Kirche breitet sich der Friedhof aus und lädt zu stillem Gedenken ein. Nördlich davon befindet sich das Pfarrhaus, das jetzt als kirchgemeindliches Verwaltungs- und Gemeindezentrum dient.

Zeittafel

um 1100

Seit etwa 1100 wird in Beiersdorf christlicher Gottesdienst gefeiert. Das erste Gotteshaus ist eine Kapelle. Kaiser Heinrich IV. (1056-1106) schenkt Beiersdorf dem Stift Meißen. Verwaltet wird Beiersdorf durch das Amt Stolpen.

um 1300

Die erste Kirche wird um 1300 gebaut. Sie wird mehrmals zerstört, so 1429 durch die Hussiten, im 30jährigen Krieg 1637 durch die Kroaten. Pfarrer Christoph Luther, ein Enkel Jakob Luthers, des Bruders des Reformators Dr. Martin Luther, baut die Kirche wieder auf. Sie steht bis 1853.

1524

Seit 1524 wird in Beiersdorf evangelisch gepredigt, zuerst durch Pfarrer Michael Sonntag. Seit 1559 – Einführung der Reformation im Amt Stolpen - Ist Beiersdorf eine evangelisch-lutherische Gemeinde. Aus vorreformatorischer Zeit stammt der »Exulantenkelch« von 1514, den um ihres Glaubens Willen aus Böhmen Vertriebene mit nach Beiersdorf brachten.

1853

Die heutige Kirche wird 1853 gebaut. Seit 1917 wird sie »Lutherkirche« genant. Der Dachreiter der Kirche wird 1912 durch einen Turm ersetzt. Aus diesem jahr stammen auch die Kronleuchter aus böhmischem Kristallglas. Älter sind der barocke Kanzelaltar von 1670 und der Taufständer von 1747.

1929

Erneuerung der Orgel.

1954

Drei der vier Glocken des Beiersdorfer Geläuts läuteten erstmals zum Leipziger Kirchentag 1954. Die große Glocke läutete erstmals 1961 in Beiersdorf.

2011

Innensanierung

2015

Die Bänke im Kirchenschiff erhalten neue Sitzpolster.

Kirchenvorstand Beiersdorf 2014 – 2020

Alexander Biebas / Jens Förster / Claudia Heinke / Monika Leistner / Elke Mittasch / Pfr. Matthias Mory (Vorsitzender) / Elisabeth Noack (stellvertretende Vorsitzende)

Vertreterin in der Kirchenbezirkssynode: Monika Leistner

Lutherkirche Beiersdorf
Lutherkirche Beiersdorf
Barockaltar
Der barocke Kanzelaltar
Der Altar zum Erntedankfest
Der Altar zum Erntedankfest

 

Ev.-Luth. Lutherkirchgemeinde Beiersdorf

Alte Schulstr. 5
02736 Beiersdorf/OL
eMail: kg.beiersdorf-lutherevlks.de

Bestattungsanmeldungen bei Frau Elisabeth Noack
Tel. 035872 / 32671
eMail: elisabeth.noackevlks.de

Sprechzeit Pfarrer Mory im Pfarrhaus Beiersdorf: in der Regel freitags 17-18 Uhr